Es geht voran! Konkretisierung der Trainigsmodule für den Europäischen Höhenarbeiter

Diese Woche trafen sich die Partner des Leonardo-Forschungsprojekts in kleiner Runde in Frankfurt am Main.

Auf Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch wurden die 20 Trainingsmodule für das European Professional Certificate for Rope Access (EPCRA) diskutiert und ausformuliert. Außerdem wurde besprochen, welche der Module mit einer Prüfung abgeschlossen werden müssen, und für welche nur eine Teilnahmebestätigung ausgestellt wird. Das Ergebnis der Sitzung soll im April 2015 in der großen Teilnehmer-Runde des Leonardo-Forschungsprojekts verabschiedet werden. 

Das EPCRA soll einen europaweit harmonisierten Mindeststandard garantieren, sodass das Mischen von Höhenarbeiter-Teams unterschiedlicher Nationalitäten in Zukunft möglich wäre. 

Für die Anwender soll das EPCRA eine Zusatzqualifikation zu der jeweiligen nationalen Qualifikation sein – ein EPCRA-Zertifikat ist ohne die Qualifikation in einem nationalen System nicht sinnvoll. Bereits bestandene Ausbildungseinheiten in einem nationalen System (beispielsweise FISAT Level 2) sowie relevante Berufserfahrung sollen zur Erlangung des EPCRA-Zertifikats angerechnet werden – die nationalen Verbände werden durch das EPCRA-Zertifikat also nicht überflüssig.

Ein EPCRA-Zertifikat ist einerseits für die Höhenarbeiter sinnvoll, die viel im Ausland arbeiten bzw. arbeiten wollen, andererseits für die, die ihre nationale Qualifikation mit einem EPCRA-Zertifikat vertiefen wollen.

 
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