Arbeit der Koordinierungsstelle konkretisiert sich

Ende Mai fand die zweite Sitzung zur Etablierung der Koordinierungsstelle statt, die in Abschnitt 6.7 der DGUV Information 212-001 gefordert wird (wir berichteten bereits am 19. Februar 2018).
Während der Sitzung wurden einige Punkte konkretisiert; wann die Koordinierungsstelle ihre Arbeit aufnehmen wird, ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt.
Geplant ist momentan, dass ein Vertreter eines Unfallversicherungsträgers (eine der teilnehmenden Berufsgenossenschaften) und ein Vertreter einer staatlichen Stelle für Arbeitsschutz einer Zertifizierung beiwohnen wird: Es soll überprüft werden, ob sich der Zertifizierer an die Prüfungsordnung des Verbandes hält, in dessen Namen er prüft – also ob beispielsweise ein FISAT-Zertifizierer sich während der Prüfung an die Prüfungsordnung des FISAT hält.

Die Vertreter der Koordinierungsstelle sollen pro Jahr insgesamt 10 Prüfungen begleiten, wobei Zertifizierungen aller drei in Deutschland agierenden Verbände – IRATA, FSBS und FISAT – unter die Lupe genommen werden sollen, außerdem sollen über die Jahre auch alle aktiven Ausbildungsstätten besucht werden. Die Koordinierungsstelle macht sich also unter anderem zur Aufgabe, die Konformität der Prüfungsinhalte mit den Vorgaben der DGUV Information 212-001 zu prüfen und damit auch für vergleichbare Ausbildungen zu sorgen.

 
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