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6. Offene deutsche Meisterschaften im Industrieklettern IKC_2011 wieder in Leipzig

Pressemitteilung vom 08. Februar 2011

Die offene Deutsche Meisterschaft im Industrieklettern geht in die 6. Runde. Austragungsort ist zum zweiten Mal in Folge die Kletterhalle No Limit in Leipzig. Dort wird am 12. März 2011 die Crème de la Crème der Höhenarbeiter auflaufen, um den besten, schnellsten, und kompetentesten Seilarbeiter zu ermitteln.

Der Wettkampf soll so arbeitsnah wie möglich sein, das ist die Devise des Veranstalters FISAT (Fach- und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken). Aus diesem Grund müssen die Kombattanten an drei Wettkampfstationen Aufgaben aus dem Alltag eines Industriekletterers bewältigen. Wer die komplexen Aufga-ben mit Ruhe und Geschick löst, und dabei auch noch schnell ist, der hat eine reelle Chance auf dem Siegertreppchen zu landen.

Im vergangenen Jahr war ein Parcours unter den etwa 1.000 Zuschauern besonders beliebt. Dort mussten alle 23 Starter aus 5 Nationen eine beschmierte Fensterscheibe mit Wasser reinigen. Dabei zählte nicht nur die Zeit sondern auch das Ergebnis. Für verschüttetes Putzwasser oder Schlieren auf der Scheibe hagelte es Strafpunkte von der Jury. „Auch diesmal wird es eine Fensterreinigung geben“, so Holger Lucke von der Wettkampfleitung. „Aber wir haben uns noch eine Steigerung überlegt, die den Teamgeist der Starter fordern wird.“ Des Weiteren steht eine simulierte Rettung auf dem Plan, sowie eine Speedstrecke, bei der die Kletterer in Höchstgeschwindigkeit an Seilen auf-, und absteigen, sowie unter dem Hallendach der Kletterhalle traversieren.

Für die Zuschauer gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. An einer Probeseilstrecke darf jedermann das Auf- und Abseilen versuchen, eine Fall-Test-Anlage demonstriert, welche Kräfte auf Seile und Gerätschaften wirken, und Kinder können sich auf Kletter- und Spiele-Aktivitäten freuen. Das alles bei freiem Eintritt!

Der Arbeitsplatz von Industriekletterern befindet sich in großen Höhen oder Tiefen, die mit her-kömmlicher Zugangstechnik wie Kränen oder Hebebühnen nicht zu erreichen sind. Industriekletterer benutzen Kletterseile, um sich vertikal und horizontal zu ihrem Einsatzort zu bewegen. Das ist aber nur die erste Hürde. Danach kommt der eigentliche Arbeitseinsatz. Hier reicht das Spektrum von einfachen Reinigungsarbeiten an Gebäuden über Montagen bis hin zu komplexen Wartungsarbeiten an Windkraftanlagen. Aufgrund der vielfältigen Einsatzgebiete von Höhenarbeitern und der boomenden Branche der Windkraft on- und offshore, wächst der Markt rasant. Beim Verband schlägt sich das in einer verstärkten Nachfrage nach Ausbildungen nieder. Bis Ende 2010 nahmen die FISAT-Zertifizierer allein 185 Prüfungen mit 1100 Teilnehmern ab, sowie 119 Wiederholungsunterweisungen mit knapp 600 Teilnehmern. Besonders die vom FISAT forcierte Standardisierung von Arbeits- und Sicheitsrichtlinien sorgt seit mehr als 10 Jahren dafür, dass das Arbeitsverfahren von Behörden, Berufsgenossenschaften und Auftraggebern als sicher anerkannt wird. Höhenarbeiter mit FISAT-Zertifikat sind überall auf der Welt im Einsatz. Sie benutzen erstklassige Ausrüstung, und befolgen die höchsten Sicherheitsstandards. Ihre Einsätze sind spektakulär, Unfälle dagegen sehr selten. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall BGHM ist Partner der Veranstaltung.

Hier die Pressemitteilung vom 08.02.2011 herunterladen.

Hier die erste Pressemitteilung vom 17.12.2010 herunterladen.


 

Gewinner des Industrieklettercups 2010 kommt aus Ungarn

Die 5. Offene deutsche Meisterschaft im Industrieklettern ist nach einem spannenden Wettkampf mit dem knappen Sieg des Ungarn Ligeti Márton zuende gegangen. Unter den 23 Startern aus Deutschland, Ungarn, Norwegen, Polen und Litauen konnte sich Ligeti Márton mit einer Gesamtpunktzahl von 782 durchsetzen. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten der Vorjahressieger Michael Rafikov und Evgeniy Venskyi aus Russland. Bester Deutscher mit einem Ergebnis von 751 Punkten und somit Deutscher Meister, wurde  Knut Foppe, einer der erfahrensten Zertifizierer des FISAT. Der Berliner belegte in der Gesamtwertung den 5. Rang.

Die Kombattanten mussten sich an drei unterschiedlichen Seilstationen messen. Dabei ging es sowohl um Geschwindigkeit im Auf- und Abseilen als auch um Geschicklichkeit.

Ergebnis:

1. Ligeti Márton       782 Punkte

2. Michael Rafikov    777 Punkte

3. Evgenyi Venskiy   774 Punkte

Die Liste mit den Ergebnissen, sowie die Pressemitteilungen vom 17.12.2009 und vom 23.2.2010 liegen entsprechend hinter den blau gefärbten Begriffen.

 

Industriekletter_Cup 2008

Der Russe Mihael Rafikow hat den 4. Industrieklettercup 2008 in der Bestzeit von 10 Minuten und 57 Sekunden für sich entschieden. Die Ungarn Viktor Németh und Orban Balazs belegten die Plätze 2 und 3. Knut Foppe erreichte nach einem verunglückten zweiten Parkours als bester deutscher Teilnehmer den 5. Platz. Der Vorjahressieger Aleksandr Phillipov kam auf Platz 4. Den ausfühlichen Pressetext mit den Ergebnissen vom 2. August finden Sie hier.

Pressemitteilung vom 1. Juli 2008

Spidermen im Großstadtdschungel?

Was ist eigentlich ein Industriekletterer? Woher kommt die Arbeitstechnik, und muss man schwindelfrei sein?

Ein Interview mit den FISAT Funktionären Frank Seltenheim und Holger Nawrocki aus Anlass des 3. Industriekletter_Cups 2007 gibt Aufklärung. Hier gehts zum vollständigen Interview.

 

Instandhaltung von Windkraftanlagen

Frank Seltenheim, Generalsekretär des FISAT, schreibt im Magazin "Erneuerbare Energien" über den vermehrten Einsatz von Industriekletterern an Windkraftanlagen, und gibt einen historischen Abriss über die Entwicklung der Seilzugangstechnik in Deutschland.

Erschienen ist der Artikel in der Ausgabe 8/2008. Lesen Sie hier!

 

Industriekletter_Cup 2007

Der Industriekletter_Cup 2007 fand zum ersten Mal im Dorado der Szene, in Berlin statt. Am 17. Februar traf sich die Kletterlite aus fünf Nationen in der Skaterhalle in Friedrichshain, um den Besten unter sich zu ermitteln. Der Moskowiter Aleksandr Philippov legte mit 8 Minuten und 2 Sekunden die Bestzeit vor. Knut Foppe, der Vorjahressieger kam auf Platz 2, vor dem Ungarn Viktor Németh.

PM vom 17.2.07 mit dem Ergebnis und den Zeiten der Wettkämpfer

PM vom 01.12.06  Was ist Höhenarbeit?