
13.3.2010, 19.00 Uhr
Die 5. Offene deutsche Meisterschaft im Industrieklettern ist nach einem spannenden Wettkampf mit dem knappen Sieg des Ungarn Ligeti Márton zuende gegangen. Unter den 23 Startern aus Deutschland, Ungarn, Norwegen, Polen und Litauen konnte sich Ligeti Márton mit einer Gesamtpunktzahl von 782 durchsetzen. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten der Vorjahressieger Michael Rafikov und Evgeniy Venskyi aus Russland. Bester Deutscher mit einem Ergebnis von 751 Punkten und somit Deutscher Meister, wurde Knut Foppe, einer der erfahrensten Zertifizierer des FISAT. Der Berliner belegte in der Gesamtwertung den 5. Rang.
Die Kombattanten mussten sich an drei unterschiedlichen Seilstationen messen. Dabei ging es sowohl um Geschwindigkeit im Auf- und Abseilen als auch um Geschicklichkeit.
Ergebnis:
1. Ligeti Márton 782 Punkte
2. Michael Rafikov 777 Punkte
3. Evgenyi Venskiy 774 Punkte
Mit freundlicher Unterstützung von: TAPIR Leipzig (Hauptsponsor)
11.11.2009

Die weltweit führende Messe für sichere und gesunde Arbeit fand vom 3.-6.11. wieder in Düsseldorf statt. An den vier Messetagen kamen 55.800 Fachbesucher, um sich bei 1.541 Ausstellern aus 62 Nationen über die neuesten Trends in den Bereichen des Arbeitsschutzes, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Sicherheitsmanagements im Betrieb zu informieren.
Der FISAT nutzte unter anderem die Gelegenheit, um den Fachbesuchern das seilunterstützte Zugangsverfahren am Messetand vorzuführen. Thematischer Schwerpunkt war in diesem Jahr jedoch das mehrstufige Zertifizierungsverfahren des FISAT zum Höhenarbeiter. Es bietet höchste Transparenz und Sicherheit für Anwender und Auftraggeber.
Am ersten Messetag überreichten Präsident Bernd Redlin und Generalsekretär Frank Seltenheim feierlich den ersten fälschungssicheren Ausweis der neuen Serie. Dirk Otto, Betriebsleiter für Neuentwicklungen bei der Hängebühnen-Firma Asmus und gelernter Elektromeister, hatte im Oktober den Grundkurs Seilzugangstechnik absolviert und die anschließende FISAT-Prüfung bestanden. „Nach dem einwöchigen Kurs fühle ich mich viel sicherer im Umgang mit der Seiltechnik“, sagte der 41-Jährige. Für den Asmus-Mitarbeiter ist der Kurs eine Zusatzqualifikation, für den Fall, dass die Hängebühne einmal streikt. „In solchen Notfällen müssten wir jetzt nicht mehr auf die Feuerwehr warten, sondern könnten uns mithilfe der Seilzugangstechnik selbst retten“, so Otto.
FISAT-Messestand auf der A+A 2009 Fotos: Ralph Sinapius
01.11.2009
Das Technikseminar am 25. Oktober in Berlin erfreute sich wieder einer großen Nachfrage. Interessiert wurden die Ausführungen des Referenten Marco Günther - Cotte über die neuen FISAT Ausweise und das zentrale Erfassungssystem "QS Portal", sowie Knut Foppes informative Vorführung und Präsentation zu neuesten Erkenntnissen und Produkten aufgenommen. Die Veranstaltung etabliert sich seit Jahren als willkommene Plattform zum Gedankenaustausch der Experten in konstruktiv entspannter Atmosphäre. Das Technikseminar 2010 ist bereits in Planung.
Insgesamt waren 30 Teilnehmer von 21 Ausbildungsbetrieben vertreten.
Technikseminar am 25. 10. 2009 Fotos: Holger Lucke
15.10.2009

Künftig erhalten vom FISAT zertifizierte Höhenarbeiter eine fälschungssichere Bescheinigung im Scheckkartenformat, deren Inhaber jährlich einen Auffrischungskurs absolvieren muss. Diese Maßnahme minimiert das Unfallrisiko von Anwendern und gibt dem Arbeitgeber bzw. Auftraggeber die Sicherheit seinen gesetzlichen Pflichten zu genügen. Wer einen FISAT-Ausweis trägt, arbeitet beständig nach den weltweit aktuellsten Sicherheitsrichtlinien dieses Zugangsverfahrens.
Mit dem neuen Zertifikat reagiert der FISAT auf die Erfordernisse des sich ausweitenden Marktes. Mit der Anzahl an Höhenarbeitern, die rund um den Globus im Einsatz sind, spielen deren Kompetenzen eine immer stärkere Rolle. Eine FISAT-Zertifizierung bedeutet Sicherheit auf dem höchsten Niveau, für Anwender und Auftraggeber.
01.10.2009
Am 21.September 2009 ist eine neue Regel unter dem wohlklingenden Namen "Technische Regeln für Betriebssicherheit; TRBS 2121 Teil 3; Gefährdungen von Personen durch Absturz; – Bereitstellung und Benutzung von Zugangs- und Positionierungsverfahren unter Zuhilfenahme von Seilen –" in Kraft getreten.
Sie ist Bestandteil eines umfassenden Sortiments von Vorschriften, welche der Konkretisierung und Auslegung der Betriebssicherheitsverordnung dienen und hat somit bindenden Charakter.
Zum Lesen oder speichern der TRBS klicken Sie bitte auf die Überschrift dieses Abschnitts.
22.11.2007

Die Ausbildung nach unseren Richtlinien und die Prüfung der Anwender seilunterstützter Zugangs- und Positionierungsverfahren durch unsere Zertifizierer ist weltweit anerkannt und geschätzt. Seit 1997 haben wir mehr als 3.000 Höhenarbeiter zertifiziert.
Unsere Mitgliedsfirmen arbeiten in Europa, Asien und Nordamerika. Fordern Sie also noch heute einen FISAT - Zertifizierer
zur Prüfung Ihrer Mitarbeiter an!
03.08.2008
02.08.2008
Der Russe Mihael Rafikow hat den 4. Industrieklettercup in der Bestzeit von 10 Minuten und 57 Sekunden für sich entschieden. Die Ungarn Viktor Németh und Orban Balazs belegten die Plätze 2 und 3. Knut Foppe erreichte nach einem verunglückten zweiten Parkours als bester deutscher Teilnehmer den 5. Platz. Der Vorjahressieger Aleksandr Phillipov kam auf Platz 4. Den ausfühlichen Pressetext mit den Ergebnissen finden Sie hier.
Die Sicherheitsstandards des FISAT gehören international zu den höchsten.
Die jeweils national zuständigen Behörden erkennen diese Standards in vollem Umfang an. Höhenarbeiter benötigen für kein EU-Land eine andere oder zusätzliche Zertifizierung. Gegenteilige Aussagen, die derzeit im Umlauf sind, insbesondere für England, haben keine rechtliche Grundlage. In England wie in allen der EU zugehörigen Staaten gilt die EU-Richtlinie 2001/45 EG. Sie schreibt lediglich den Einsatz von ausreichend kompetentem Personal vor.
22.05.2008

Der beste Industriekletterer 2007 heißt Alexandr Philippov. Unter 28 Startern aus fünf Nationen legte der Moskowiter die Bestzeit von 8 Minuten und 2 Sekunden vor. Knut Foppe, der Berliner Vorjahressieger erreichte den zweiten Platz, vor dem Ungarn Viktor Németh.
An zwei Wettkampfstationen lieferten sich die Teilnehmer unter Beifallsstürmen der Zuschauer, und den kritischen Augen der Kampfrichter ein Wettrennen der besonderen Art. Sie bewegten sich horizontal, vertikal, und führten eine Höhenrettung durch. Gut 600 Besucher kamen zu der top organisierten Veranstaltung. Preise im Wert von 4000 Euro wurden vom Veranstalter überreicht.
Hier finden Sie eine Auswahl der Presseberichterstattung über die Veranstaltung.